Thermografie in Elektroanlagen

In Elektroanlagen treten - wie überall anders auch - Mängel nur dann auf, wenn die Anlagen unter Last stehen. Hier kann man aber aus Sicherheitsgründen nicht mit einem Thermofühler oder gar mit bloßer Hand eine Erwärmung feststellen.
 
Deshalb bietet hier die IR-Thermografie eine sichere Möglichkeit, Mängel ohne Betriebsunterbrechung "sichtbar" zu machen.

Im Folgenden sehen Sie ein paar Beispiele:
E 1
Hochspannungsanlage:
Überhitzter Messertrenner
         E 2
Schaltschrank mit überlastetem Kabel und heißer Klemme
E 3
Sammelschiene:
Magnetische Halteschrauben
werden warm
E 4
Sicherung:
Extrem heißer Sicherungssitz

Grundlagen:

Jeder Körper mit einer Eigentemperatur über dem absoluten Nullpunkt
( -273 °C ) sendet elektromagnetische Strahlung aus. Ein Teil dieses Spektrums ist der Infratrotbereich. Diese Strahlung wird mit Hilfe einer infrarotdurchlässigen Optik auf einen Detektor gelenkt, der sie in ein elektrisches Signal umsetzt, welches elektronisch verarbeitet am Monitor des thermische Abbild des untersuchten Gegenstandes liefert. Der Techniker erkennt bereits während der Messung die Schwachstellen, überträgt die Daten auf ein Speichermedium und wertet sie nach der Messung aus. Aufgrund der Analyse kann die Instandhaltung punktgenau durchgeführt werden, wodurch neben der Effizienz auch eine wesentliche Kostensenkung erzielt wird. Die Messung wird unter Last, d. h. ohne Betriebsunterbrechung durchgeführt.

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